Berichte geförderte Projekte

Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten, die von der Stiftung West-Östliche Begegnungen zuletzt gefördert wurden.

 

Stronger Together: Zivilgesellschaft und Medien im Fokus

Die internationale Jugendbegegnung „Stronger Together: Civic Engagement, Media, and the Power to Create Impact“, organisiert vom Verein Ludwig Wolker e.V., fand im August 2025 in Armenien und im Oktober 2025 in Deutschland statt. In beiden Begegnungsphasen setzten sich die Teilnehmenden bei politischen Gesprächen, Museums- und Institutionsbesuchen sowie in medienpädagogischen Workshops intensiv mit Zivilgesellschaft, Journalismus, Social Media und Erinnerungskultur auseinander. Exkursionen, kulturelle Aktivitäten und gemeinsame Reflexionen stärkten dabei den interkulturellen Dialog und das Verständnis für gesellschaftliche Verantwortung in beiden Ländern.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Vielsprachigkeit leben / Living language diversity (Teil I & II)

Schüler:innen der Gemeinschaftsschule Bellevue Saarbrücken (Saarland) arbeiteten im April und Mai 2024 gemeinsam mit armenischen Schüler:innen an einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Vielsprachigkeit im Alltag“. Das Thema wurde soziokulturell und künstlerisch aufgearbeitet. Außerdem beschäftigten sich die Schüler:innen mit dem Einfluss der Sprache und deren Wirkung auf sie selbst.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

„Partizipation ist machbar“: Deutsch-Kirgisische Begegnung

Im Rahmen einer vom Freizeitwerk Welper e.V. (Hattingen, NRW) organisierten Begegnung setzten sich junge Menschen aus Deutschland und Kirgisistan im August 2024 mit den Themen Mitbestimmung und Partizipation auseinander. Durch verschiedene kreative und erlebnispädagogische Angebote erlebten die Teilnehmenden, welche Möglichkeiten sie zur gesellschaftlichen Teilhabe in ihren Ländern haben. Der Austausch stärkte das Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven und regte zu weiterem Engagement an.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Agenda 2030 – Wasser, eine Herausforderung!

Im Rahmen einer Projektwoche im Mai 2024 haben die Schüler:innen des Inda-Gymnasiums Aachen (NRW) gemeinsam mit ihren usbekischen Partner:innen in Workshops und Gruppenarbeiten verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit der Nutzung von Wasser erarbeitet. Dabei wurde der unterschiedliche Umgang mit dem Thema in beiden Ländern herausgestellt.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Schüleraustausch und Generationenbegegnung

Im Rahmen des Schüleraustausches des Gymnasiums Sophienschule Hannover mit seiner Partnerschule in Tallinn hatten die Schüler:innen im Mai 2024 die Möglichkeit, ihre gemeinsame Kultur, Sprache und historischen Wurzeln kennenzulernen. Die deutschen Schüler:innen erhielten in Tallinn (Estland) einen Einblick in die Schul- und Familienkultur ihres Gastlandes und erfuhren durch Zeitzeugengespräche in den Gastfamilien mehr über die gemeinsamen Aspekte ihrer Geschichte.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

80 Jahre Kriegsende – Spurensuche in Biografien

Im Juli 2025 trafen sich anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs 40 Jugendliche aus Brest und Seelow im Bildungs- und Begegnungszentrum Schloss Trebnitz (Brandenburg). Gemeinsam erkundeten sie Erinnerungsorte im Oderbruch, setzten sich mit Biografien von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie mit regionalem Widerstand auseinander und tauschten sich über familiäre Erinnerungen und Perspektiven auf die Geschichte aus. Als Türöffner für den Dialog dienten Medienwerkstätten in den Bereichen elektronische Musik, Video und Fotografie, in denen die Jugendlichen ihre Eindrücke kreativ verarbeiteten und präsentierten.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Deutsch-Estnischer Schüleraustausch

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium am Kaiserdom in Speyer und dem Tallinna Saksa Gümnaasium besteht bereits seit 2001 und soll das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen den Jugendlichen aus Deutschland und Estland fördern. Im April und Mai 2023 fand Tallinn (Estland) und Speyer (RLP) der erste gegenseitige Besuch seit der Coronapandemie statt.​. Lesen Sie hier weiter.

Schülerinnen und Schüler vor einer Wand, auf der der Name des Gymnasiums in Tallinn steht.

Trilaterale Projekte mit zivilgesellschaftlichen Akteuren

Ziel der von KUNA e.V. initiierten Begegnung im April und Mai 2024 war eine erste Kontaktanbahnung beider Organisationen mit dem Fokus auf nachhaltige Bildungsentwicklung: Auf dem Programm standen Besuche verschiedener Bildungseinrichtungen in Siegen und Bonn (NRW) und das Kennenlernen der Bildungsstrukturen. Anschließend wurden gemeinsame Projektideen zwischen Deutschland und den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Zentralasiens entwickelt.

Sechs Personen vor einem blauen Himmel.

AK JOL – Art Mobile (Phase B)

Der Verein Artcity e.V. ging im Oktober & November 2025 mit seinem Projekt AK JOL Art Mobil in die nächste Phase und setzte das Vorhaben in Kirgistan weiter um. Das Format knüpft an die nomadischen Traditionen Kirgisistans an und bringt lokale Kunstschaffende, lokale Bewohnerinnen und Bewohner sowie internationale Kreative zusammen. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, gemeinsames künstlerisches Arbeiten und der direkte Austausch. So entsteht ein gemeinsamer Raum für Kreativität und interkulturellen Dialog.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Musikalischer Jugendaustausch zwischen Deutschland und Georgien

Im Oktober 2024 kamen die deutsch-georgischen Jugendorchester in Tbilisi (Georgien) zusammen, um ihre langjährige Partnerschaft fortzusetzen. Intensive Proben, mitreißende Konzerte und kulturelle Höhepunkte prägten die Begegnung. Musik, Freundschaft und interkultureller Dialog standen dabei im Fokus dieses traditionsreichen Austauschs, der bereits seit 30 Jahren besteht.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

What is home(land)? / Was ist Heimat?

Im Rahmen der seit 2019 bestehenden Schulpartnerschaft haben die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Bellevue mit armenischen Jugendlichen gemeinsam über die Themen Heimat und Identität diskutiert und reflektiert. Das Treffen fand im April und im Mai 2023 statt, einmal in Saarbrücken (Saarland) und einmal in Armenien. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Ein Papierhaus steht im grünen Haus.

Nuclear Justice in Kasachstan: Mit den Survivors lernen

Junge Menschen aus Deutschland und Kasachstan haben im Mai 2024 gemeinsam eine Bildungsreise durch Kasachstan organisiert, um auf das nukleare Vermächtnis der ehemaligen Sowjetrepublik und dessen Auswirkungen auf die Umwelt aufmerksam zu machen. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Eine Gruppe Menschen vor einem Plakat mit der Aufschrift "Komitet [unleserlich] 21" posierend.

„Kunst, Kultur und Geschichte verbinden Menschen“

Im April 2025 reisten Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule am Kräherwald in Stuttgart nach Taschkent (Usbekistan), um ihre Austauschpartner zu treffen und deren Alltag hautnah zu erleben. Ziel der Begegnung war es, gegenseitiges Verständnis zu fördern und neue Perspektiven zu gewinnen. Im Mittelpunkt stand der interkulturelle Austausch: Kunst, Geschichte und Sprache verbanden die Teilnehmenden und boten vielfältige Möglichkeiten für Dialog und gemeinsames Lernen. So konnten die Jugendlichen Einblicke in die jeweils andere Lebenswelt gewinnen und Unterschiede wie Gemeinsamkeiten entdecken.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Deutsch-litauische Schülerbegegnung

Im Mittelpunkt der Begegnung zwischen dem Gymnasium Bad Iburg (Niedersachsen) und dem Algimantas-Mackus-Gymnasium aus Litauen stand im September 2025 der internationale Austausch, der durch bilinguale Escape Rooms aktiv gestaltet wurde. In gemischten deutsch-litauischen Teams lösten die Schülerinnen und Schüler kreative und problemorientierte Aufgaben, stärkten ihre Sprachkompetenz und entwickelten kooperative Strategien im Sinne des Peer-Learnings. Die gemeinsame Vorbereitung und Reflexion sowie erstellte Tutorials und Reviews sicherten die Nachhaltigkeit des Projekts. Einige der entwickelten Escape-Room-Spiele bleiben der Schulbibliothek dauerhaft erhalten.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Humankindness & Solidarity durch Kunst und Theater

Der Verein JANUN Hannover e.V. brachte im August 2025 junge künstlerisch aktive Menschen aus Deutschland, der Ukraine und Belarus im Rahmen einer Jugendbegegnung in Gartow (Niedersachsen) zusammen und förderte den interkulturellen Austausch durch gemeinsames kreatives Arbeiten. Die Teilnehmenden lernten verschiedene künstlerische und theaterpädagogische Methoden kennen und setzten sich gemeinsam mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Durch die gemeinsame Entwicklung von Theaterstücken und die Gestaltung einer Ausstellung stärkten sie ihre Kompetenzen in Teamarbeit, Projektarbeit, kreativer Ausdrucksfähigkeit und interkultureller Kommunikation. Die Begegnung bot den jungen Menschen vielfältige Erfahrungen und ermutigte sie, ihr Engagement auch künftig in der Jugend- und Kulturarbeit einzubringen.

 

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Unterstützung des Sprachunterrichts an deutschen Schulen

Das 2025 ganzjährig in Deutschland laufende Projekt unterstützt Lehrkräfte an deutschen Schulen beim Russischunterricht durch ergänzende Materialien und praktische Angebote. Organisiert wird das Projekt vom Verein BDWO e.V., das den Sprachunterricht mithilfe von Spielen, Musik und einer Minibibliothek den Schülerinnen und Schülern verständlicher gemacht werden soll.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Schulaustausch: Ukrainische Schülerinnen & Schüler zu Gast

Begleitet von einem bunten sportlichen und künstlerischen Programm fand in Pinneberg (Schleswig-Holstein) im Juni 2024 der deutsch-ukrainische Schüleraustausch unter dem Thema „Glück“ statt. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Fotografieprojekt: Austausch zwischen Bremen und Moldau

Fotografiestudierende der Hochschule für Künste Bremen hatten im Juli 2024 die Gelegenheit, an einem spannenden Austauschprojekt in Chisinau (Moldau) teilzunehmen. Vor Ort trafen sie auf lokale Studierende, um gemeinsam in einen intensiven künstlerischen Dialog zu treten. Ziel des Projekts war es, durch die Fotografie nicht nur eigene Erfahrungen zu reflektieren, sondern auch den kulturellen, historischen und ästhetischen Reichtum der Region zu erkunden.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Deutsch-Kirgisischer Austausch: Rückbegegnung in Bayern

Nach der Jugendbegegnung im vergangenen Jahr in Bischkek war die Initiative „I love Kyrgyzstan“ im Februar 2026 in Deggendorf (Bayern) zu Besuch und traf sich mit ihrer Partnerorganisation EastWest e.V. in Bayern. Im Fokus standen der Austausch zu Methoden der Jugendarbeit, gemeinsame Workshops sowie die Planung weiterer deutsch-kirgisischer Projekte zur Vertiefung der Zusammenarbeit.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Miniprojekt: Erinnerung an einen besonderen Moment der Raumfahrt

Am 12. April 2026 fand im Erfurter Rathaus eine Veranstaltung zum 65. Jahrestag von Juri Gagarins erstem Raumflug statt, organisiert vom Verein DRFG e.V. Ein kulturelles Programm begleitete den Abend und bot Raum für Austausch über diesen Meilenstein der Raumfahrt. Dabei entstand ein vielfältiges Programm aus Gesprächen, Impulsen und Vorträgen.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

nachhaltig global gestalten

Was bedeutet Nachhaltigkeit? Und wie gehen Jugendliche in anderen Teilen der Welt damit um? Die Oberschule Findorff (Bremen) forschte im November 2023 mit seiner armenischen Partnerschule gemeinsam zu diesem Thema. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Blick auf Hausdächer und Bäume von oben.

Folkstänze & Musik aus verschiedenen Regionen Europas

Im August 2023 erforschte das deutsche Musik- und Tanzensemble Moravia Cantat (Südmährisches Ensemble für Chor, Instrumentalmusik und historischen Tanz) in der persönlichen Begegnung mit seinem lettischen Partner gemeinsam die Wurzeln im traditionellen Tanz. Das Projekt in Riga (Lettland) verfolgte das Ziel, das gemeinsame kulturelle Erbe über Sprach- und Landesgrenzen hinweg zu entdecken.

Frauenprojekt Thüringen/Georgien

Im Juni 2023 befasste sich Museion Weimar e.V. bei einem Treffen in Tbilisi (Georgien) mit dem Thema Frauenrechte. Dabei fand ein Austausch mit georgischen Aktivisten zur Lage der Frauenrechte in beiden Ländern statt. Zudem wurde erörtert, ob eine gegenseitige Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen und beim Ausbau der weiteren Zusammenarbeit möglich ist.

Schülerinnen und Schüler vor einer gelben Wand mit einem offenen runden Tor.

Schüleraustausch zwischen Bergisch-Gladbach & Butscha

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch-Gladbach – Butscha e.V. organisierte im August 2023 in Bergisch-Gladbach (NRW) ein Begegnungsprojekt mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern aus Butscha (Ukraine) eine Atempause von den Herausforderungen des Kriegs zu bieten und die internationale Freundschaft zu stärken. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Deutsch-Ukrainisches Kunstprojekt

Ende Mai 2025 besuchten Schülerinnen und Schüler einer Kunstschule aus Kiew im Rahmen der Leipziger Lipsiade die Stadt Leipzig. Während ihres Aufenthalts setzten sie ihre bereits im vergangenen Jahr begonnenen Arbeiten zur künstlerischen Gestaltung einer Außenwand des soziokulturellen Jugendzentrums „Anker“ fort. Dabei wurden sie von Jugendlichen des Jugendzentrums tatkräftig unterstützt. Die Organisation und Durchführung des Projekts übernahm der Verein UKRAINE-KONTAKT e. V. aus Leipzig.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Zusammen – ერთად (Ertad)

Die Begegnung zwischen dem Offenen Kunstverein e.V. und seinem georgischen Partner in Tbilisi (Georgien) im April 2024 diente dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der konzeptionellen Ausarbeitung einer zukünftigen Jugendbegegnung. Im Rahmen verschiedener Workshops soll ein Erfahrungsaustausch in der künstlerischen und pädagogischen Praxis hergestellt werden. Zudem sind Projekte wie die Weiterbildung von Fachkräften und eine trilaterale Kooperation Deutschland-Israel-Georgien geplant.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Armenisch-Deutsche Jugendbegegnung „Wir leben Demokratie“

Die deutsch-armenische Jugendbegegnung fand im Rahmen eines Fußballbegegnungsfest in Leipzig (Sachsen) statt. Das interkulturelle Projekt brachte im Juli 2023 junge Menschen durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Fußball zusammen. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Fußballfeld mit Spielern.

LYUTYY

Von März bis April 2023 beschäftigte sich das Projekt LYUTYY (Лютий ukrainisch für Februar / entrüstet, entsetzt, gewaltsam, aggressiv) der Hochschule für Künste in Bremen mit dem von Russland ausgehenden Angriffskrieg auf die Ukraine. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Ein Papierhaus steht im grünen Haus.

Internationales Projekt „To tell OUR stories“

Das Projekt „To tell OUR Stories: youth memories and refuge and resilience” hatte zum Ziel, die vielfältigen Geschichten von jungen Menschen aus dem Themenkomplex der kriegsbedingten Flucht und Leben in einer neuen „Heimat“ sichtbar zu machen. Die Begegnung fand im Mai 2023 in Bad Bevensen (Niedersachsen) statt. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Schülerinnen und Schüler vor einer gelben Wand mit einem offenen runden Tor.

Deutsch-Georgische Schülerbegegnung

Nachdem der erste Austausch 2024 in Georgien erfolgreich begonnen hatte, wurde er im Juni 2025 in Gehrden (Niedersachsen) fortgesetzt. Zwölf Schülerinnen und Schüler aus Kutaissi besuchten das Matthias-Claudius-Gymnasium und nahmen an einem Projekt teil, bei dem sie über Generationenbeziehungen im Gastgeberland reflektierten und die deutschen Schülerinnen und Schüler dazu interviewten.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

„Familienlesungen auf Belarussisch“

​Zwischen März und Dezember 2024 fanden in der Bibliothek Totschka (Berlin) regelmäßig Familienlesungen auf Belarussisch statt, moderiert von der vielseitigen Autorin und Künstlerin Svetlana Ben. Die Lesungen, ergänzt durch kreative Workshops, boten Raum für kulturellen Austausch und gemeinsame Aktivitäten wie Basteln, Singen und Geschichtengestaltung. Die Reihe war ein erfolgreicher Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt und sprachlichen Bildung.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Jugendaustausch Moldau

​Die Jungen Europäischen Föderalist:innen Deutschland e.V. trafen sich im Juni 2024 in Berlin mit moldauischen Teilnehmer:innen, um weitere Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Moldau auf politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene zu erörtern und neue Projekte zwischen den Projektpartnern zu initiieren.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

guilt & shame – ein deutsch-ukrainisches art-lab

bridgeworks e.V. und Kunstschaffende aus der Ukraine haben im April 2024 in Berlin einen Prozess des ukrainisch-deutschen Kulturaustausches begonnen. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Schwarz-Weiß Bild, auf dem die Silhouette einer Person zu sehen ist, die sich nach hinten dreht, um auf eine wand zu gucken, auf der "mir", "druschba", Frieden, "beke" steht.

War at a Distance. Bildes des Krieges

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Kriegsberichterstattung wurde im Mai 2024 in Berlin aufgezeigt, wie Bilder vom Krieg produziert und vermittelt werden und dadurch die Wahrnehmung des Krieges geprägt wird.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Kasachisch-Deutsche Jugendbegegnung „Together in Kasachstan“

Das Projekt „Together in Kasachstan“, organisiert vom Bochumer Bildungszentrum e.V., brachte im Juli 2023 junge Menschen aus Deutschland und Kasachstan in Astana (Kasachstan) zusammen. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Jugendliche sitzen an ihren Tischen in einem Raum, ein Dozent steht vor ihnen.

Konzert Aznash-Laaman

Nach dem ersten Kennenlernen zwischen der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft und dem Ensemble Aznash Laaman im Jahr 2023 in Ostgeorgien wurde im Febraur 2024 ein Konzert in Berlin veranstaltet. Zudem wurden Gespräche über die Lebenssituation in Georgien geführt.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

Deutsch-Georgische Schülerbegegnung

Die Schülerbegegnung zwischen dem Matthias Claudius Gymnasium Gehrden und der 1. Öffentlichen Schule in Kutaissi (Georgien) verbindet kulturellen Austausch mit einem gemeinsamen Projekt zu Generationenbeziehungen. Im September 2024 reisten zwölf Schüler aus den Jahrgängen 11 und 12 nach Kutaissi, lebten in Gastfamilien und führten Interviews zu Generationenbeziehungen in Georgien. Die Ergebnisse werden online veröffentlicht. Im Juni 2025 folgt der Gegenbesuch in Deutschland, bei dem georgische Schülerinnen und Schüler das Thema aus ihrer Perspektive weiterführen.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.

„Ak Jol – Art Mobil“

Die im Februar 2024 stattgefundene deutsch-kirgisische Begegnung in Bischkek (Kirgistan) diente der Kontaktanbahnung zwischen den Projektpartnern aus Berlin und Bischkek sowie zur Vorbereitung des Projektes „Ak Jol – Art Mobil“, einer mobilen Begegnungsstätte, welche im Herbst 2024 umgesetzt werden soll. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Personen, die für das Foto posieren.

Deutsch-Lettisches Partnerschaftsforum

Mehr als 25 Jahre pflegen die niederrheinische Stadt Willich und die Region Smiltene (Lettland) freundschaftliche Kontakte. Nach einer längeren Corona-Unterbrechung konnte im April 2023 das bilaterale Partnerschaftsforum wieder stattfinden. Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

Erwachsene an einem Tisch, die einem Referenten zuhören.

Deutsch-Kirgisischer Austausch

Vom 23. August bis 3. September 2025 fand in Bischkek und im Camp Jetigen am Issyk-Kul (Kirgistan) ein Austausch junger Menschen mit der Initiative „I love Kyrgyzstan“ statt. In Workshops, Exkursionen und gemeinsamen Reflexionsrunden lernten die Teilnehmenden die Jugendarbeit vor Ort kennen, vertieften ihre interkulturellen Kompetenzen und setzten sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander. Eine Zukunftswerkstatt bot zudem Raum, um gemeinsame Perspektiven für weitere Begegnungen und eine langfristige Zusammenarbeit zu entwickeln.

Kindersitzen in einem Kunstmuseum auf dem Boden und hören den Kuratoren zu.